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Eltern Kinderbeihilfe kürzen

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Eltern, die ihre Kinder nicht fördern, sollte etwa die Kinderbeihilfe gekürzt werden. Das fordert der oberste österreichische PflichtschullehrerInnengewerkschafter Paul Kimberger in einem Kurier-Interview. Der Bildungswissenschafter Stefan Hopmann reagierte heftig auf Facebook: "Das ist mal wieder nichts anderes als ein bösartiger Versuch, den Betroffenen selbst die Verantwortung für soziale Ungleichheit in die Schuhe zu schieben anstatt tatsächlich etwas Substantielles gegen Bildungs- und andere Armut zu unternehmen." Gerhard Unterkofler, Vorarlberger Vorsitzende der PflichtschullehrerInnengewerkschaft, und Willi Witzemann, Vorsitzender der LehrerInnen-Personalvertretung, halten öffentlich in der Neuen Vorarlberger Tageszeitung dagegen. Aber auch Bundesminister Heinz Faßmann bevorzugt eher positive Anreize und auch die Landesschulrätin Barbara Schöbi-Fink kann mit Strafen für Eltern nicht viel anfangen. (Bericht anklicken!)

Buchbesprechung: Tyrannenkinder - Erziehungsplan

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Unsere Gesellschaft hat sich im Umgang miteinander stark verändert. Von der autoritären Erziehung im vorigen Jahrhundert hin zur Erziehung mit Milde und Toleranz. Und das ist auch gut so.  Doch manche Eltern sind aus Überzeugung oder Unfähigkeit in die antiautoritäre Erziehung abgedriftet. Sie wollen, statt zu leiten, ihre Kinder der Selbstregulation überlassen. Und diese Kinder, die es nicht gelernt haben, Regeln zu beachten, können später gravierende Probleme nicht nur zu Hause, sondern auch in der Schule und später im Beruf bekommen. Dieser Nachwuchs treibt uns dann essgestört, chillbewusst, leistungsverweigernd und verhaltensoriginell in die Resignation. Nicht wenige Eltern sehen sich im Verhältnis zum Kind lieber in der Rolle des Freundes/der Freundin und nicht in der Person, die leitet und Haltung gibt. In einem Teil unserer Gesellschaft läuft etwas falsch, die Kinder sind gut behütet, aber nicht wirklich auf die Zukunft vorbereitet.  Der Psychotherapeutin und Buc...

Zwang zur Ziffernnote? - Nein, danke!

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Über 800 Vorarlberger VolksschullehrerInnen haben sich mit ihrer Unterschrift für die Beibehaltung der Wahlmöglichkeit zwischen Ziffernnoten und Alternativer Leistungsbeurteilung in der Grundstufe I ausgesprochen. Vor kurzem hat die Vorarlberger LehrerInnen-Personalvertretung Bundesminister Dr. Faßmann diese Unterschriften übermittelt. Im Begleitbrief wies Willi Witzemann, Vorsitzender im Zentralausschuss, darauf hin, dass die schulautonomen Entscheidungen an den Vorarlberger Schulen sehr gut durchdacht seien. Keinesfalls werde lediglich mit Smileys bewertet, wie dies Minister Faßmann bei einer Pressekonferenz kommuniziert hatte. Der Minister wurde gebeten, diese schulautonomen Wahlmöglichkeiten bei der Beurteilung beizubehalten.

Bildungsdemonstration

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Bildungsdemonstration in Bregenz. 300 Personen (vor allem LehrerInnen) demonstrierten gegen die türkis-blaue Bildungspolitik. Michael Schiemer protestierte zu Beginn mit dem Stilmittel des Kabaretts gegen die Bildungspolitik. Redner: Harald Walser (die Grünen), Gabi Sprickler-Falschlunger (SPÖ), Norbert Loacker (ÖGB Chef), Peter Fischer (ARGE Freie Gemeinsame Schule), Willi Witzemann (Chef der Lehrerpersonalvertretung), Gerhard Unterkofler (Pflichtschullehrergewerkschaft) und viele andere. Ein Dank gebührt nicht nur den zahlreichen anwesenden Demonstranten sondern auch PRIM, der Plattform für Reformpädagogische Initiativen & Mehr, die die Veranstalter dieser Demo waren. Wir brauchen mehr Supportpersonal! Gerhard Unterkofler, Vorsitzender der FSG-PflichtschullehrerInnengewerkschaft, erwähnte das in Vorarlberg die Pflichtschullehrergewerkschaft über die Parteigrenzen hinweg schon seit 10 Jahren für die Gemeinsame Schule eintreten. Unterkofler kritisierte auch das unterdoti...